Fortuné möchte sein Studium im Ausland fortsetzen, um sich auf das humanitäre Völkerrecht zu spezialisieren und seine Expertise im Dienste gefährdeter Bevölkerungsgruppen zu stärken. Ziel ist es, sich in einem anspruchsvollen internationalen akademischen Umfeld weiterzuentwickeln, das in der Lage ist, ihm eine vergleichende Rechtsauffassung zu vermitteln und es auf Interventionen in komplexen humanitären Kontexten vorzubereiten. Für ihn ist ein Auslandsstudium ein wesentlicher Schritt, um sein Engagement in konkretes Fachwissen umzusetzen. Diese Ausbildung wird es ihm ermöglichen, Fähigkeiten in den Bereichen Lobbyarbeit, Menschenrechtsschutz und internationale Rechtsintervention zu entwickeln, mit dem Ziel, Organisationen wie dem IKRK, der UNO oder UNICEF beizutreten. Mit seinem Projekt Les Bénévoles du Droit befasst er sich mit einem großen Problem in Côte d'Ivoire: der rechtlichen Unwissenheit, insbesondere in ländlichen Gebieten, die die Bevölkerung schwächt und Konflikte schürt. Es bietet eine von jungen Anwälten geleitete Bürgerinitiative an, die darauf abzielt, die Grundlagen des Rechts durch Feldinterventionen, zugängliches Lehrmaterial und lokale Schulungen bekannt zu machen. Ihr Ziel ist es, den Zugang zum Recht zu demokratisieren, Landkonflikten und kriminellen Konflikten vorzubeugen und eine nachhaltige Rechtskultur im Dienste von Frieden und Entwicklung aufzubauen.